Eine Stammbaum-Vorlage nimmt Ihnen den schwersten Teil der Ahnenforschung kostenlos ab: die Struktur. Statt auf ein leeres Blatt zu starren und zu überlegen, wo die Großmutter hingehört, beginnen Sie mit einer Tafel, die bereits weiß, dass ein Elternteil über dem Kind steht und ein Ehepaar nebeneinander. Sie müssen nur noch die Namen ergänzen.
Im Folgenden finden Sie die Vorlagengrößen, die in der Praxis am häufigsten gebraucht werden, wofür sich jede eignet – und wie Sie jede davon in eine druckreife Tafel verwandeln, die Sie ohne Bedenken rahmen können.
Welche Vorlagengröße brauche ich?
Die richtige Größe hängt davon ab, wie weit Sie zurück ausfüllen können – und ob Sie auf ein DIN-A4-Blatt oder ein Poster drucken möchten.
- 3 Generationen – Sie, Ihre Eltern und Ihre vier Großeltern. Sieben Felder, die bequem auf eine Seite im Hochformat passen. Der ideale Einstieg für Schulprojekte und alle, die ihren ersten Stammbaum anlegen.
- 4 Generationen – ergänzt Ihre acht Urgroßeltern, also fünfzehn Ahnenplätze. Das ist die meistgefragte Größe für eine gerahmte Familientafel, weil sie echte Tiefe zeigt und trotzdem übersichtlich bleibt.
- 5 Generationen – reicht bis zu Ihren sechzehn Ururgroßeltern (insgesamt 31 Plätze). Als klassisches Raster wird das schnell breit und gedrängt; als Fächer bleibt es elegant – deshalb empfehlen wir ab vier Generationen das kreisförmige Layout.
Sie wissen nicht, wie weit Sie zurückkommen? Beginnen Sie mit einer Vorlage für vier Generationen und lassen Sie die Felder leer, die Sie nicht ausfüllen können. Erweitern lässt sich später jederzeit – nichts legt Sie fest.
Warum nicht einfach eine Word-Vorlage?
Viele tippen zuerst „Stammbaum Vorlage Word“ in die Suche – verständlich, denn Word hat fast jeder. In der Praxis kämpfen Sie dort aber mehr mit dem Programm als mit Ihrer Familie: Textfelder verrutschen, Verbindungslinien zerren beim kleinsten Eingriff, und sobald Sie eine Generation ergänzen, müssen Sie das halbe Dokument neu ausrichten. Eine fertige Word-Datei sieht im ersten Moment praktisch aus, wird aber starr, sobald Ihr Baum wächst.
Der Online-Editor dreht das um. Sie tippen Namen, Daten und Orte ein – das Layout ordnet sich automatisch, egal ob Sie drei oder sechs Generationen erfassen. Am Ende exportieren Sie eine saubere PDF- oder PNG-Datei, die Sie genauso ausdrucken können wie ein Word-Dokument, nur ohne das Gefummel mit Kästchen und Linien.
Leer, zum Ausdrucken oder online ausfüllen?
Es gibt drei ehrliche Wege, eine Vorlage zu nutzen, und Kindred unterstützt alle drei:
- Eine leere Tafel ausdrucken und am Küchentisch von Hand ausfüllen – wunderbar für Gespräche mit älteren Verwandten, die sich oft an mehr erinnern, wenn Papier vor ihnen liegt.
- Am Bildschirm ausfüllen, also Namen, Daten und Orte eintippen, Fotos ergänzen und alles neu ordnen, sobald Sie Neues herausfinden.
- Eine GEDCOM-Datei importieren, die Sie bereits haben, und die Vorlage in Sekunden automatisch befüllen lassen.
Welchen Weg Sie auch wählen: Ihre Daten bleiben Ihre. Kindred speichert den Baum privat in Ihrem eigenen Browser, während Sie arbeiten, und Sie können jederzeit eine übertragbare Kopie herunterladen.
Von der Vorlage zur Tafel an der Wand
Eine Vorlage ist das Gerüst; die fertige Tafel hängt an der Wand. Ist Ihr Baum bereit, erzeugt Kindred ihn auf zwei Arten aus denselben Daten:
- Einen Fächer (Fan Chart) – das kreisförmige Layout, das die Vorfahren in farbigen Generationsbändern auffächert. Es ist die platzsparendste Art, vier, fünf oder sechs Generationen auf eine Seite zu bringen.
- Eine Ahnentafel (Pedigree) – die klassische Tafel von links nach rechts, die Genealogen seit Jahrhunderten verwenden: schlicht und formell.
Wählen Sie ein Thema, legen Sie die Zahl der Generationen fest, und das Layout löst sich von selbst. Exportieren Sie eine druckreife PNG- oder PDF-Datei – auch in großen Posterformaten (A2 und größer) –, sobald Sie so weit sind. Erstellen und Ansehen sind kostenlos; der einmalige Export-Freischalter für 29 $ entfernt das Wasserzeichen und öffnet die Premium-Themes und Posterformate.
Zwei Tipps, damit die Vorlage später noch nützt
Zwei kleine Gewohnheiten machen eine Stammbaum-Vorlage Jahre später deutlich wertvoller:
- Notieren Sie Orte, nicht nur Namen. „Geboren 1931 in Dresden“ ist zehnmal so viel wert wie „geboren 1931“, wenn eine Cousine die Suche später wieder aufnimmt.
- Halten Sie Ihre Quellen fest. Schon ein hingekritzeltes „aus Opas Wehrpass“ macht aus einer Vermutung einen Beleg und erspart anderen das erneute Nachprüfen.
Bereit anzufangen? Öffnen Sie eine der Vorlagen oben im kostenlosen Editor, oder importieren Sie eine GEDCOM-Datei und sehen Sie zu, wie sich die Felder von selbst füllen.